17. März 2022, 19.30 - 21.30 Uhr

Umweltethik im Lichte des Koran: Weshalb die nichtmenschliche Schöpfung uns angehen muss.

Online-Vortrag mit Frau Dr. Asmaa El Maaroufi

In einer Zeit der ökologischen Krise, die zunehmend von Umweltverschmutzung und verheerenden klimatischen Ereignissen geprägt ist, wird auch die Frage nach dem Umgang von Religion und Umwelt immer brisanter. Es mag daher nicht verwundern, dass sich zunehmend die Theologie – eben auch die Islamische – diesem Thema annimmt.
Doch welchen Beitrag kann und soll Religion – hier: die islamische Theologie – überhaupt leisten? Spielt Umweltschutz im islamischen Denken überhaupt eine Rolle, oder wird seitens muslimischer Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen vielmehr green-washing an der Religion betrieben? Welchen Mehrwert kann mittels Rückgriff auf islamische Geistesgeschichte für die Gesamtgesellschaft erbracht werden? Wo verfehlt man durch die Vernachlässigung muslimischer Stimmen gar die Möglichkeit eines gemeinsamen Kampfes für Umweltschutz? Und wo liegen im hiesigen Sprechen über Umweltschutz diskriminierende Haltungen versteckt? Dieses und Weiteres soll im Rahmen des Vortrags diskutiert werden.

Referentin

Dr. Asmaa El Maaroufi ist Mitarbeiterin an der Professur für Kalām, Islamische Philosophie und Mystik am Zentrum für Islamische Theologie der Universität Münster. Sie promovierte zum Thema Tier und beschäftigt sich nun im Rahmen ihrer Habilitation mit der Frage nach einer Theologie der Nachhaltigkeit.

Kooperation

          

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